Demonstration gegen Rassismus und Gewalt in Freiburg am 5.3.16

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Amnesty - Ausstellung

Im März 2014 brachte Peter Reith ein Ausstellung von Amnesty International nach Hinterzarten in die Evangelische Kirche. 

Wir sahen Bilder von Todeskandidaten, die auf ihre Hinrichtung warten, z.T. gab es auch Fotos von ihnen. Dazu Informationen über die vielen Justizirrtümer.

Konstanze Ruttloff und Christoph Haarmann machten Musik dazu. 


Ausstellung  »Erklärung der Menschenrechte«

Im Herbst sollte es anlässlich des 40 jährigen Jubiläums der Hochschwarzwälder ai-Gruppe eine Ausstellung mit den Menschenrechten geben. Leider wurde der ursprünglich avisierte Ort bei der Kirchenwiese nicht erlaubt. Peter Reith, der Vorsitzende der Gruppe, schrieb daraufhin ein fiktives Interview: 

 

BZ - Ist es wahr, Sie haben die vom GMR (Gmeinderat) abgelehnte Amnesty Ausstellung nun doch aufgehängt ?

Reith - Ja, warum, stört Sie das auch ?

BZ - Haben Sie den GMR nun umstimmen können ?

R - Nein, den habe ich nicht mehr gefragt.

BZ - Befürchten Sie da keine Konsequenzen ?

R - Warum ?

BZ - Was machen Sie, wenn der GMR Sie auffordert, die Ausstellung unverzüglich wieder ab zu bauen ?

R - Dann baue ich sie wieder ab. In 4 Wochen.

BZ - Und Sie glauben, darauf läßt sich der GMR ein ?

R - Da bin ich mir sicher.

BZ - Wie kommen Sie darauf ?

R - Diese Ausstellung ist eine Kunstausstellung und kein Gemeinderat wird sich der Lächerlichkeit preis geben.

BZ - Das war die Ausstellung vor Ihrer Anfrage ja auch schon.

R - Stimmt, aber da wußte der GMR ja auch nicht, das es sich um eine Kunstausstellung handelt.

BZ - Warum haben Sie das denn nicht schon bei Ihrer Anfrage gesagt ?

R - Da wußte ich das selbst noch nicht.

BZ - Wie nun, hatten Sie da die Ausstellung noch gar nicht gesehen ?

R - Nein, das habe ich erst beim Auspacken bemerkt. Auf allen Plakaten waren Teile rausgeschnitten. Stellenweise fehlten Text Teile. Ich wollte sie schon wegen Beschädigungen zurücksenden... 

BZ - Was ist das Besondere an der Menschenrechtsausstellung ?

R - Es handelt sich um ein Werk von CATHARINA HOOPS, Kiel - muthesius - Kunsthochschule, gestaltet für die Amnesty Gruppe Schleswig, gesponsert und unterstützt von der Stadt Schleswig. Der Betrachter sieht nicht nur Text - er muss auch nachdenken.

BZ - Was bezwecken Sie mit dieser „Menschenrechtsstraße“ wie Sie sie nennen ?

 

R – Ich träume davon, das der Betrachter und Leser der Präambel, besonders auch Andersgläubige sich darüber klar werden, das die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte die Grundlage unseres Grundgesetzes ist. Bei uns haben Frauen die gleichen Rechte wie die Männer – es herrscht Religionsfreiheit – niemand darf zwangsverheiratet werden usw.. Wer in unser Land flüchtet, muss unser Grundgesetz akzeptieren. Aber dazu muss er es erst einmal kennen lernen. Dazu möchten wir eine Gelegenheit schaffen...